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Günstigere Preise für Wohn- und Geschäftshäuser außerhalb von Ballungsräumen

In den ersten vier Monaten des Jahres 2008 sind die Preise für Wohn- und Geschäftshäuser in Deutschland weitestgehend stabil geblieben. Geringfügige Preisabschläge haben sich jedoch außerhalb von Ballungszentren eingestellt. In Berlin blieben die Preise konstant oder zogen sogar leicht an. Zu diesem Ergebnis kommt im Mai 2008 der Estavis Immobilien-Preisindikator, der alle vier Monate über die Wertentwicklung von Wohn- und Geschäftshäusern in kleinen und größeren deutschen Städten informiert. In der Frühjahrsuntersuchung wurden dafür über 1.600 Objekte geprüft.

Estavis Immobilien-Preisindikator (Januar bis April 2008)

 
Jan 08
Feb 08
Mrz 08
Apr. 08
Allgemeiner Ist-Faktor mit Berlin
12,9
13,5
13,4
13,4
Allgemeiner Ist-Faktor
ohne Berlin
12,2
11,7
12,1
12,1
Ist-Faktor-Berlin
15,3
15,9
15,6
15,4

Quelle: Estavis Datenbank mit insgesamt 1.614 Wohn- und Geschäftshäusern in Deutschland

Die Preise für Wohn- und Geschäftshäuser sind in kleineren und mittelgroßen Städten im April 2008 im Vergleich zum Vorjahr um rund 7% gesunken. Außerhalb der Ballungsräume notieren die Immobilienpreise derzeit bei dem 12,1-fachen der Jahresnetto-Kaltmiete. Ein Jahr zuvor lag der Multiplikator noch beim 13,1-fachen. Insbesondere in kleineren und mittelgroßen Städten haben die Netto-Anfangsrenditen von Wohn- und Geschäftshäusern zugelegt. Investitionen an diesen Standorten haben dadurch nochmals an Attraktivität gewonnen.

Berliner Markt bleibt stabil

In Berlin sind die Preise für Wohn- und Geschäftshäuser im April 2008 im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Auf Basis von 154 untersuchten Objekten liegen die Preise beim 15,4-fachen der Jahresnetto-Kaltmiete. Ein Jahr zuvor lag der Multiplikator noch beim 15,2-fachen.

Download

Factsheet für den Preisindikator im Mai 2008 [PDF]
Pressemitteilung zum Preisindikator im Mai 2008 [PDF]