Preise für Wohn- und Geschäftshäuser in Berlin gestiegen
Auf dem Berliner Immobilienmarkt sind die Preise für Wohn- und Geschäftshäuser von März bis Dezember vergangenen Jahres um fast sechs Prozent gestiegen. Deutschlandweit zeigen sich die Preise in kleinen bis größeren Städten dagegen nahezu unverändert. Zu diesem Ergebnis kommt der Estavis Immobilien-Preisindikators für den Monat Januar 2008. Der Auswertungszeitraum deckt sich dabei weitestgehend mit dem Anfang und dem bisherigen Höhepunkt der Finanzmarktkrise. Unmittelbare Auswirkungen der Krise auf die Preise für Wohn- und Geschäftshäuser sind demnach bislang ausgeblieben.
Traditionell besitzt Berlin den größten Markt für Wohn- und Geschäftshäuser in Deutschland. In- und ausländische Investoren sehen den Berliner Immobilienmarkt derzeit auch im internationalen Vergleich attraktiv bewertet. Der zuletzt starke Preisanstieg lässt sich auf hohe Mietsteigerungserwartungen der Marktteilnehmer und eine geringe Neubauquote zurückführen. Die Immobilienpreise der insgesamt 1.799 untersuchten Objekte liegen im Durchschnitt bei dem 17,5-fachen der Jahresnetto-Kaltmiete. Noch im März 2007 lag der Multiplikator bei 16,6. In kleinen und mittelgroßen deutschen Städten entwickeln sich die Preise für Wohn- und Geschäftshäuser weitestgehend stabil. Auswirkungen der Kreditmarktkrise sind momentan noch nicht erkennbar. Die Angebotspreise lagen im Frühjahr auf dem 13-fachen der Jahresnetto-Kaltmiete und im Winter auf dem 12,7-fachen.
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Factsheet für den Preisindikator im Januar 2008 [PDF]
Pressemitteilung zum Preisindikator im Januar 2008 [PDF]


